Montag, 20. August 2012

15. August 2012


"Abenteuer am Nil" ist zu Ende, den Kindern hat es gefallen und wir haben wieder gute Arbeit abgeliefert - wenn ich das so sagen darf.

Weil es schön warm ist, die Sonne scheint und der Wind auch nicht mehr übermäßig stark ist, gehen wir nach dem Mittagessen an den Strand. Ich traue mich sogar ins Wasser. Zuerst ist es ziemlich kalt, doch dann gewöhne ich mich dran und schwimme ein wenig. Allerdings habe ich Angst davor, mit einer der angeblich vorhandenen Feuerquallen in Kontakt zu kommen und so bleibt es mehr beim Plantschen - na ja, das ist ein wenig untertrieben.

Und dann passiert es: Beim Zumachen des Zeltes am Abend dieses wunderbaren Tages reißt die Plane unseres Zeltes noch weiter auf, quer über die ganze "Türe". Was jetzt? Ich fürchte nämlich, dass durch den Wind, der seit drei Tagen aus Osten kommt und immer auf die Zeltseite drückt, die Zerstörung noch weiter fortschreitet. Außerdem ist für heute Nacht aufziehender Starkregen angekündigt, der käme jetzt ungehindert in unser Zelt. Mit Chikos Hilfe ziehe ich die gelbe Abdeckplane aus dem Auto über die Seite und den Gipfel des Zeltes. So ist der Druck auf die gerissene Stelle etwas abgemildert und Regen wird auch abgewiesen. Allerdings flattert die Folie auf der Leeseite ziemlich laut, was aber in diesem Falle das kleinere Übel ist. Wir werden dennoch schlafen können.


Langsam macht sich Abschiedsstimmung breit. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir immer wieder darüber sprechen, wer wann abreist, was noch zu tun ist und wer wann welche Aufräumarbeiten übernimmt.

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